Jährlich gebe es fast 4.000 Tote und "unglaublich viel menschliches Leid".
Wendt räumte ein, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen nachvollziehbar sein müssten. Allerdings komme niemand auf die Idee, in anderen Bereichen die Akzeptanz von Regeln dem Einzelnen zu überlassen:
"Jeder ist überall gefährdet, deshalb sollte sich auch jeder überall an die Verkehrsvorschriften halten, und deshalb muss auch jeder überall damit rechnen, geblitzt und dann auch belehrt und geahndet zu werden."
Der Blitzmarathon werde oft als PR-Aktion diskreditiert, beklagte Wendt. Es gehe aber darum, mit der Bevölkerung in einen Dialog zu treten, so mehr Transparenz zu schaffen und einen Bewusstseinswandel herbeizuführen.

