Leider werden derartige Feste von Chaoten und „Trittbrettfahrern“ missbraucht, umGewalt gegen Personen und Gegenstände auszuüben. Folglich müssen die polizeilichen Maßnahmen sowohl personell als auch logistisch aufgerüstet werden.
Dies geht als erstes zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen, welche ohnehin einer hohen und intensiven Belastung ausgesetzt sind und hierbei hat die Phase der Volksfeste, WM-PublicViewing und die einhergehende Urlaubs-/Ferienzeit noch nicht begonnen.
Das Ereignis zeigt auch, dass wir eine Gratwanderung vollziehen. Aus allen Bereichen, wurden sämtlich verfügbare Kräfte nach Darmstadt geholt. Das Zusammenziehen von Kräften, geht zu Lasten der dann ohne Polizei zurückgelassenen Reviere und Stationen, folglich der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger.
„Damit werden die Forderungen der DPolG Hessen ein weiteres Mal untermauert,dass das MEHR an Personal bis 2022, die avisierten 1520 Beamtinnen undBeamten, nur ein Tropfen auf den schon jetzt überhitzten Stein sind.“ so Maruhn.
Auch über die Ausstattung und das Auftreten der Polizei an solchen Volksfesten wird zu reden sein, die Sicherheit der Einsatzkräfte muss an erster Stelle stehen. Diepersönliche Schutzausrüstung für jeden Beamten muss in „Mannausstattung“vorhanden sein.
Pressemeldung der DPolG Hessen

