90 Prozent der Beschäftigten bei der Polizei sind verbeamtet und damit indirekt von den Tarifverhandlungen betroffen. Direkt betroffen sind Mitarbeitende in Verwaltung, Objektschutz und Systemadministratoren. Nickel: „Ohne all diese Menschen ist Polizeiarbeit nicht möglich. Es ist vollkommen unverständlich, warum die Dienstgebenden nicht die Gelegenheit nutzen, um auch ihre Arbeit wertzuschätzen!“
„Die Sicherheitslage spitzt sich dramatisch zu, vor allem in den Stadtstaaten und Großstädten“, unterstrich Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). „Aktionen der Letzten Generation, der Schutz jüdischer Einrichtungen, Demonstrationen: All das bindet Kräfte. Die Landespolizeien arbeiten am Limit. Ohne Unterstützung der Bundespolizei geht es oft nicht. Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, wie wichtig ausreichend und gutes Personal ist. Das gibt es nicht umsonst. Die Deutsche Polizeigewerkschaft erwartet, dass die Ergebnisse der Tarifverhandlungen zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und –beamten von Ländern und Kommunen übertragen werden!“
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