Unmittelbar vor dem Einsatz anlässlich des AfD-Bundesparteitags in Thüringen, bei dem linke Gruppierungen zu Gewalttaten gegen eingesetzte Polizeikräfte aufgerufen hatten, dankte der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Christoph de Vries, für deren aufopfernden Dienst zum Wohle eines demokratischen Gemeinwesens.
IBPdL Andreas Schmenkel-Backhoff machte deutlich, dass die eingesetzten Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten den Schutz bieten, damit die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung äußern können, auch wenn es nicht ihre eigene Meinung ist. Der Einsatzwert und die Aufgaben als Interventionskräfte sind von großer Bedeutung. Schmenkel-Backhoff dazu: „Wenn Sie kommen, kommt nichts mehr nach!“
Am Rande der Veranstaltung machte der Erste Stellv. Bundesvorsitzende Ralf Kusterer deutlich, dass bei ständig steigender Auftragslage die aktuelle Stärke der Bereitschaftspolizeien der Länder dringend überprüft und angepasst werden muss. Kusterer: „Die Angehörigen der Bereitschaftspolizeien und geschlossenen Einsatzeinheiten zahlen einen hohen persönlichen Preis dafür, dass sie an den Wochenenden und Feiertagen die Sicherheit gewähren, keine planbare Freizeit haben, in der Regel keine entsprechenden Zulagen erhalten und mit den hohen Belastungen kaum ein geregeltes Privatleben mit sozialen Kontakten pflegen können. Auch ihr Dienst ist von einer permanenten Überlastung geprägt.“
Olaf Sendel, Stellv. Bundesvorsitzender, ergänzt: „Es ist bemerkenswert, wenn der Bundesrechnungshof aktuell eine Überprüfung der Stärke und Aufstockung fordert. Vor Jahren wollten die Rechnungshüter eine Reduzierung. Angesichts der enormen Bedrohungslagen auf allen polizeilichen Feldern und den globalen Herausforderungen muss in die Sicherheitsarchitektur investiert werden. Dazu gehört die Bereitschaftspolizei!“

