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Pressefreiheit in Bedrängnis

DPolG verurteilt Angriffe auf Medienschaffende

In ihrer am Dienstag erschienenen weltweiten "Rangliste der Pressefreiheit 2021" schätzt die Organisation "Reporter ohne Grenzen" die Pressefreiheit hierzulande wegen der zunehmenden Gewalt auf Demonstrationen nicht mehr "gut", sondern nur noch "zufriedenstellend" ein. Auf der Weltkarte von "Reporter ohne Grenzen" ist Deutschland damit nicht mehr eines der wenigen weißen Länder, sondern nun gelb gefärbt.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: "Wir verurteilen Angriffe auf Medienschaffende auf das Schärfste." Der Ausdruck "Lügenpresse" sei von gewaltbereiten Extremisten zum politischen Kampfbegriff geformt worden, so Wendt. "Die Gewaltausübung in diesen Situationen wird hemmungsloser und immer weniger kalkulierbar, sie entwickelt sich teilweise blitzschnell in scheinbar harmlosen Gesprächen zwischen Beteiligten."

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