„Durch die konsequente bayerische Einsatzstrategie konnte diese Großveranstaltung ohne die befürchteten Krawalle und Ausschreitungen weitgehend friedlich durchgeführt werden“, meint Benker. „Alle Polizeibeschäftigten in Bayern haben zum Erfolg beigetragen, auch diejenigen, die in den personell ausgedünnten Heimatdienststellen „die Stellung gehalten“ und dort die Sicherheit gewährleistet haben. Großer Dank gebührt auch den zahlreichen Unterstützungskräften des Bundes und anderer Bundesländer, ohne die dieser Einsatz nicht zu bewältigen gewesen wäre. 16-Stunden-Schichten mit vier Stunden Schlaf, brütende Hitze und strömende Gewitterregen haben den Einsatzkräften körperlich viel abverlangt.“
Umso wichtiger ist für die DPolG, dass diese Belastungen durch eine 1:1-Stundenschreibung vom Verlassen ihrer jeweiligen Heimatdienststellen bis zu ihrer Rückkehr honoriert werden. Dies ist den bayerischen Einsatzkräften bisher bei anderen Großeinsätzen, wie den Castor-Transporten, verwehrt worden.

