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Prozessbeginn: Polizistenmorde in Kusel

DPolG Bundesvorsitzender: Alltägliche Situationen können eskalieren

Anfang des Jahres wurden zwei Polizisten im rheinland-pfälzischen Kreis Kusel getötet. Bei einer Routinekontrolle auf einer Landstraße hat einer von zwei mutmaßlichen Wilderern das Feuer eröffnet und auf die Polizistenanwärterin und ihren Kollegen geschossen. Der Fall hat bundesweit für Entsetzen gesorgt. Heute beginnt der Prozess am Landgericht Kaiserslautern.

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagte DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt, die Kolleginnen und Kollegen werden den Prozess aufmerksam verfolgen. Erschreckend sei die zunehmende Zahl an Gewaltattacken gegen die Polizei, vor allem solche, die aus alltäglichen Situationen heraus eskalieren können. Wie in Kusel geschehen, kann eine Verkehrskontrolle tödlich enden.

Aber nicht nur die Polizei wird angegriffen, sondern auch andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Wendt: "Wir brauchen ein neues Staatsverständnis. Der Staat muss seine ordnende Funktion wieder stärker in den Vordergrund stellen und darf nicht nur als Transferleister wahrgenommen werden."

Interview bei BR24

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt telefonierend