Ende August wurden nur an der tschechisch-sächsischen Grenze ca. 3.000 unerlaubte Einreisen durch die Bundespolizei festgestellt. Tendenz weiter steigend.
„Diese Entwicklung ist alarmierend und ein weiteres Indiz dafür, dass der europäische Außengrenzschutz große Lücken aufzeigt.“, sagt Heiko Teggatz. „Gesicherte Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich die Schleuserbanden neu aufgestellt haben und nunmehr den Weg über die Slowakei und Tschechien nach Deutschland nutzen.“ Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft hatte bereits im Herbst letzten Jahres vor diesem Phänomen gewarnt und stationäre Grenzkontrollen an den Grenzen zu Polen und der Tschechischen Republik gefordert. Seither ist die Bundespolizei mit nahezu allen verfügbaren Kräften an den südlichen und östlichen Grenzen der Republik im Einsatz.
„Die Erfahrung aus den letzten Jahren lässt vermuten, dass diese Zahlen nur die Vorboten einer seit 2015 nie da gewesenen Migrationsbewegung nach Deutschland und Europa sind. Bundesinnenministerin Nancy Faeser, SPD muss jetzt handeln und die stationären Grenzkontrollen nach Österreich auf Tschechien erweitern. Anders werden wir die Lage nicht in den Griff bekommen.“, mahnt Teggatz
Bei den in Deutschland ankommen Menschen handelt es sich größtenteils um Personen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

