06. Februar 2017

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt bei CDU Blaulichtempfang

„Der Staat hat die Pflicht zur Stärke“

  • Foto: © Rittelmann Beim Blaulichtempfang (v.l.): CDU-Kreischef Nikolas Löbel, Feuerwehrkommandant Thomas Schmitt, Rainer Wendt (Bundeschef Polizeigewerkschaft), Matthias Geist (Malteser Stadtbeauftragter), Egon Manz (Polizeigewerkschaft).

Einen aktiven, wachsamen Staat mit strengeren Gesetzen sowie besserer Personal- und Technikausstattung der Sicherheitsbehörden - das forderte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, beim Blaulichtempfang der CDU . "Der Staat hat die Pflicht zur Stärke, weil er von der Verfassung verpflichtet ist, die Menschenwürde zu schützen", sagte Wendt unter dem Beifall der Zuhörer, wie der Mannheimer Morgen berichtet.

Erstmals hatte die Partei gezielt Haupt- und Ehrenamtliche aus Polizei, Feuerwehren sowie den Rettungsorganisationen eingeladen. "Gerade in einer Zeit, in der Sicherheit in aller Munde ist, haben die zahlreichen Menschen einen Dank verdient, die sich für unsere Sicherheit engagieren und sich so in unsere Gesellschaft einbringen", begründete dies der CDU-Kreisvorsitzende, Stadtrat Nikolas Löbel. Für die CDU gehörten Freiheit und Sicherheit zusammen. "Wer nicht sicher lebt, lebt nicht frei", erklärte er. Um den Populisten nicht das Feld zu überlassen, müsse man diese Themen "auch aus der Mitte der Gesellschaft kritisch ansprechen", forderte Löbel.

Artikel im Mannheimer Morgen