Hinzu komme, so der DPolG Vorsitzende weiter, dass die jahrzehntelange Unterfinanzierung zu einer strukturellen Schwäche beigetragen habe, die die staatliche Autorität insgesamt infrage geraten lässt. Das ist auch der Grund, warum überall staatlich Beschäftigte angegriffen würden.
Wendt: „Der Staat präsentiert sich, wie seine Politiker, schwach, unentschlossen und ohne Kompass. Straftaten werden verharmlost und relativiert, staatliches Handeln ist schon aus Prinzip verdächtig. Die Gewaltspirale ist längst noch nicht auf ihrem Höhepunkt, der Traumberuf Polizei wird immer mehr zum Leben in Gefahr. Wir brauchen eine gesellschaftliche Zeitenwende, staatlich Beschäftigte müssen stolz darauf sein, für dieses Land da zu sein. Im Moment sorgt die Politik für das Gegenteil!“