26. Bundeskongress der DPolG
Vom 20. bis 21. April 2026 kommen rund 500 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet im Estrel Berlin zusammen, um für die kommenden Jahre richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) und die polizeiliche Arbeit in Deutschland zu treffen - in einer Zeit, in der die Herausforderungen für Polizei, Staat und Gesellschaft größer sind denn je.
Höchstes Organ der DPolG ist der aus Vertretern aller Landes- und Fachverbände bestehende Bundeskongress, der alle fünf Jahre zusammenkommt. Er ist für Satzungsänderungen zuständig, wählt die Bundesleitung und legt die Grundsätze der gewerkschaftlichen Arbeit der DPolG fest.
In den vergangenen Jahren hat die DPolG immer wieder auf strukturelle Defizite innerhalb der Polizei hingewiesen: zu wenig Personal, starke Arbeitsbelastung, unzureichende technische Ausstattung und neue, komplexe Bedrohungslagen – von Clankriminalität über Cyberangriffe bis hin zu alltäglicher und steigender Gewalt gegenüber Einsatzkräften. Deshalb fordern wir ein umfassendes Investitions- und Modernisierungsprogramm, einschließlich moderner Analysesoftware, Videotechnik, biometrischer Systeme und weiterer Technologien, die ein handlungsfähiges Sicherheitsnetz gewährleisten sollen.
Die DPolG pflegt einen intensiven und kontinuierlichen Austausch mit Regierungsmitgliedern sowie Abgeordneten des Bundestages und auf Landesebene, um sicherheitspolitische und gewerkschaftliche Ziele zu vertreten und zu erreichen.
Hintergrundinformationen:
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ist Mitglied im dbb Beamtenbund und Tarifunion und eine der größten Interessenvertretungen für Polizeibeschäftigte in Deutschland mit über 100.000 Mitgliedern. Sie vertritt die beruflichen, sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen der Polizeibeschäftigten in Deutschland, einschließlich der Pensionäre und Rentner. Ihre wichtigste Aufgabe ist das Erreichen besserer Arbeits- und Einkommensbedingungen ebenso wie eine Verbesserung der dienstlichen und beruflichen Rechte.