Neben den vielen Fragen aktueller Sicherheitspolitik stehen dabei natürlich auch die „Klassiker“ auf der Tagesordnung: Vorurteile, Stereotypen und Ungerechtigkeiten, denen Kolleginnen in der Polizei immer wieder begegnen. "Dass sie mich und die gesamte Führung der DPolG an ihrer Seite haben, um strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Polizei zu bekämpfen, wissen meine Kolleginnen seit vielen Jahren und gemeinsam freuen wir uns über manche Erfolge." betonte Rainer Wendt.
"Es gibt viele gute Ansätze in der Polizei, um beispielsweise diskriminierende Beurteilungen, Verwendungsklischees oder üblen Belästigungen am Arbeitsplatz zu begegnen. Aber es bleibt jede Menge zu tun, denn viele Strukturen lassen sich nur schwer aufbrechen, sie sind in Jahrzehnten gewachsen und werden von interessierter Seite streng gehütet. Ich halte es für eine herausragende Aufgabe von Führungskräften, Diskriminierungen jeglicher Art energisch entgegen zu treten. Bedauerlicherweise sind aber häufig gerade sie es, die Fortschritte verhindern.
Mein Besuch bei unserer DPolG-Bundesfrauenvertretung war, wie so oft in den vergangenen Jahren, von Offenheit und gegenseitigem Vertrauen geprägt. Mit der Vorsitzenden Sabine Schumann und den anderen Power-Frauen bleibt die DPolG auf Erfolgskurs! Danke für alles, Ihr seid super!"

