Walter schreibt: "Während des G-7-Gipfels wurde an deutschen Landgrenzen vorübergehend wieder kontrolliert. Obwohl dies vorher umfassend angekündigt und publik gemacht wurde, gingen der Bundespolizei in nur 20 Tagen sage und schreibe 135 per Haftbefehl gesuchte Straftäter ins Netz und es konnten 1.056 Fahndungstreffer erzielt werden. Darüber hinaus wurden 12.000 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz registriert.
Deshalb spricht sich die Deutsche Polizeigewerkschaft für mehr Grenzkontrollen aus. Neben der bereits anlaufenden zusätzlichen Neueinstellung von Polizeivollzugsbeamten ist auch die umgehende Auswahl, Einstellung und Ausbildung von mindestens 1.000 zusätzlichen Bundespolizeiunterstützungskräften (BUK), die nach einer dreimonatigen Ausbildungszeit einsetzbar wären, nötig. Nur durch eine solche kurzfristige und zusätzliche Maßnahme ließe sich wirklich zeitnah das erforderliche Personal in die aktuellen Einsatzschwerpunkte bringen."

