Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft bekräftigte in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach einer bundesweiten Rekrutierung und Einstellung von Tarifbeschäftigten als polizeilichen Unterstützungskräften, um Polizeivollzugsbeamte aus Bund und Ländern von allen polizeifremden Tätigkeiten zu befreien und auch die Bereitschaftspolizeien aus den Tagesaufgaben heraus zu ziehen und wieder voll einsatzfähig zu machen.
Der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Ernst G. Walter, hält zudem den verstärkten Einsatz der Bundeswehr zur Wahrnehmung der humanitären und administrativen Aufgaben an der deutsch-österreichischen Grenze für notwendig, um die derzeit weit mehr als 2000 zusätzlichen Bundespolizisten im Grenzraum, sofort aus allen nicht-polizeilichen Tätigkeiten herauslösen zu können. „Unabhängig davon sollten polizeiliche Reserven im Bund und in den Ländern gebildet werden, um auch in Deutschland auf solche Terroranschläge angemessen reagieren zu können, ohne - wie jetzt in Frankreich - auch das Militär für polizeiliche Maßnahmen im Innern einsetzen zu müssen.“, so Walter.

