Der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach erklärte zum Frauentag: „Statt sich mit wachsweichen Absichtserklärungen zufrieden zu geben, die zum Internationalen Frauentag wieder massenhaft durch den Äther schwirren, sollten wir endlich konkrete Lösungen für die Probleme finden, die schon lange bekannt sind“, forderte Silberbach. Frauen seien beispielsweise in Führungspositionen im öffentlichen Dienst immer noch unterrepräsentiert. „Einer der Gründe dafür ist, dass es immer noch überwiegend Frauen sind, die Care-Arbeit übernehmen und auch deshalb deutlich häufiger Teilzeit-Modelle in Anspruch nehmen. Das wirkt sich auf die Karrierechancen aus. Hier brauchen wir einen Kulturwandel: Weg von der Präsenzkultur, hin zu diskriminierungsfreien Beurteilungskriterien.“

