Am Rande des DPolG-Landeskongresses
Bundesvorstandssitzung der DPolG in Hamburg
Am 6. November 2025 traf sich der Bundesvorstand der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) zu seiner turnusmäßigen Sitzung in Hamburg. Unter der Leitung des Bundesvorsitzenden Rainer Wendt diskutierten die Mitglieder zahlreiche aktuelle gewerkschafts- und sicherheitspolitische Themen.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die Debatte zur Drohnenabwehr sowie das Verbot der Vereinigung „Muslim Interaktiv“. Auch die geplanten Änderungen im Gewaltschutzgesetz und Strafgesetzbuch wurden im Hinblick auf ein bevorstehendes Gespräch mit Bundesjustizministerin Hubig intensiv besprochen.
Die DPolG Saarland erhielt besonderen Dank für ihre engagierte Betreuung der Einsatzkräfte beim Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken. Die Veranstaltung erwies sich als großer Erfolg – insbesondere durch die starke Präsenz junger Kolleginnen und Kollegen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung des 26. Bundeskongresses 2026. Rainer Wendt kündigte an, nicht erneut für das Amt des Bundesvorsitzenden zu kandidieren. Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung des Kongresses bereits zugesagt und plant eine Grundsatzrede zur Inneren Sicherheit.
Im Bereich der Verlagsangelegenheiten beschloss der Bundesvorstand die Neustrukturierung der Landesteile im Polizeispiegel. Ab der Ausgabe Januar/Februar 2026 erscheinen die Landesverbände Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg/Sachsen-Anhalt gemeinsam – ohne zusätzliche Kosten für die Mitglieder.
Weitere Tagesordnungspunkte umfassten die Einkommensrunde der Länder sowie geplante Schulungsmaßnahmen für das Jahr 2027.
Parallel zur Bundesvorstandssitzung fand in Hamburg der Landeskongress der DPolG Hamburg statt, bei dem Thomas Jungfer als Landesvorsitzender wiedergewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

