Die DPolG sieht mit Sorge, dass sich der Bund schleichend aus der Finanzierung der Sachausstattung der Bereitschaftspolizei zurückzieht. Die vorgesehenen Mittel im Bundeshaushalt werden nicht nur nicht erhöht, sie werden sogar kontinuierlich gekürzt. Wendt: „Diese Entwicklung muss sofort gestoppt werden. Der Bund hat sich aus eigenem Interesse dazu verpflichtet, für eine einheitliche Ausstattung der Bereitschaftspolizisten mit Führungs- und Einsatzmitteln zu sorgen. Im Moment sehen sich einige Länder gezwungen, selbst für die erforderliche Ausrüstung zu sorgen. Das bedeutet aber, dass im Einsatz die Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Einsatzmitteln agieren. Damit beraubt sich die Polizei ihrer Durchsetzungskraft.“
Die DPolG Bundesleitung wird über die Finanzierung der Bereitschaftspolizeien zeitnah an die Fraktionen im Deutschen Bundestag herantreten und dort mit Nachdruck für eine Verbesserung der Ausstattung kämpfen.

