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Krawalle in Flüchtlingsheim

Auseinandersetzungen vorhersehbar - Polizei badet politische Versäumnisse jetzt aus!

Nach den jüngsten Krawallen in einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Thüringen rechnet die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) damit, dass weitere Ausschreitungen folgen und die Kriminalität gegen Flüchtlinge, innerhalb und aus Flüchtlingsunterkünften heraus steigen könnte. Um die Polizei nicht mit der Problematik allein zu lassen, verlangt der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt ein schnelles Handeln der Politik.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt:  

 

"Angesichts dramatisch steigender Flüchtlingszahlen und dem unmittelbaren Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und Religionen auf engstem Raum können Tumulte zwischen Flüchtlingen nicht überraschen. Konflikte und Auseinandersetzungen, deren Eskalation nur durch polizeiliches Einschreiten verhindert werden kann, waren vorhersehbar. Politisch Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen können angesichts jahrelanger Personaleinsparungen im Öffentlichen Dienst von dieser Entwicklung nicht überrascht sein.  

 

Spezielle Einsatzkonzepte, besonders qualifizierte Sicherheitskräfte in den Unterkünften und eine Videoüberwachung sind geeignete und kurzfristig realisierbare Maßnahmen, um die dramatische Situation wieder in den Griff zu bekommen und Gewalt gegen und unter Flüchtlingen zu verhindern. Ansonsten ist zu befürchten, dass die Kriminalität gegen Flüchtlinge, innerhalb und aus Flüchtlingsunterkünften heraus steigen könnte."

 

N24: Wendt fordert Ende der "Das-darf-alles-nichts-kosten-Politik"

Rainer Wendt im N24-Interview