03. Dezember 2025

Einkommensrunde Länder 25/26

DPolG bei der Kundgebung zum Verhandlungsauftakt in Berlin

Am 3. Dezember 2025 startete in Berlin die erste Verhandlungsrunde der Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) war gemeinsam mit dem dbb und weiteren Fachgewerkschaften vor Ort und beteiligte sich an der Kundgebung, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die zentrale Forderung bleibt klar: 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro monatlich, sowie eine Erhöhung aller Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte. Diese Forderungen sind notwendig, um den öffentlichen Dienst attraktiv zu halten und die Funktionsfähigkeit des Staates zu sichern.

Heiko Teggatz, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG, der bei der Kundgebung ebenfalls ebenfalls vor Ort war, betonte: 

„Wir stehen heute hier, weil wir wissen: Ohne faire Bezahlung gibt es keine Sicherheit. Die Kolleginnen und Kollegen leisten jeden Tag enorm viel – das muss sich endlich auch in den Einkommen widerspiegeln.“

Die Arbeitgeberseite zeigte sich beim Auftakt bislang wenig verhandlungsbereit. dbb-Chef Volker Geyer forderte daher „Sachargumente statt markiger Worte“ und warnte vor den Folgen einer weiteren Verzögerung: „Uns fehlen jetzt schon 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Länder müssen handeln, sonst gefährden sie die Funktionsfähigkeit des Staates.“

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15./16. Januar 2026 in Potsdam angesetzt. Bis dahin wird die DPolG den Druck aufrechterhalten – für faire Einkommen und einen starken öffentlichen Dienst.

dbb-Sonderseite zur Einkommensrunde

Flugblatt Einkommensrunde Nr. 5

Flugblatt Beamte Nr. 2