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20. März 2015

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt:

Anti-Terror-Einheit schließt wichtige Sicherheitslücke

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat die Pläne von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, eine spezielle Antiterror-Einheit zu schaffen, ausdrücklich begrüßt. "Eine solche Einheit schließt eine wichtige Sicherheitslücke", sagte Wendt dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Die Vorgänge in Paris hätten gezeigt, dass es "mobile Sicherheitslagen" geben könne, für deren Bewältigung "Fahndungskräfte im Nahbereich gebraucht werden". Dies könne die GSG 9 nicht leisten. Und die Bereitschaftspolizei sei für solche Einsätze zu schlecht ausgerüstet. "Deren Schutzweste hält einer Kalaschnikow nicht stand", sagte Wendt der Zeitung.

Zwar gebe es auch derzeit bei der Bundespolizei speziell ausgebildete Kräfte. Aber sie habe ja noch andere Aufgaben "Die schicken wir auch zum Fußballspiel und zur Gewährleistung der Sicherheit bei der Bundesgartenschau." Eine spezielle Antiterror-Einheit müsse beweglich sein, disloziert untergebracht werden und über gepanzerte Fahrzeuge und gepanzerte Hubschrauber verfügen. Wendt bezeichnete eine Zahl von 750 Leuten als "vorstellbare Größenordnung" für eine solche Einheit.

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