16. März 2015

Dritte Runde Tarifverhandlungen Landesbeschäftigte

Warnstreiks waren Signal der Geschlossenheit und Kampfbereitschaft

Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde für Landesbeschäftigte am 16. März 2015 in Potsdam hat der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt die Arbeitgeberseite erneut aufgefordert, die "üblichen Rituale" nun endlich zu beenden und endlich ein vernünftiges Angebot auf den Tisch zu legen.

Der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb, Willi Russ, wies erneut auf die für seine Organisation besonders wichtigen Eckpunkte der Einkommensrunde hin: "Erstens dürfen die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt werden. Zweitens ist ein Eingriff in das Leistungsrecht bei der Zusatzversorgung völlig inakzeptabel und bei der Lehrereingruppierung brauchen wir drittens jetzt den verbindlichen Einstieg in eine tarifrechtliche Entgeltordnung."

 

DPolG und dbb erwarten vor diesem Hintergrund komplizierte und langwierige Gespräche mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Russ: "Das sind nicht nur dicke Bretter, das sind ganze Holzblöcke, die wir da jetzt bohren müssen. Die Gewerkschaften haben in der vergangenen Woche von weit über hunderttausend Warnstreikenden eine enorme Rückendeckung bekommen. Ich hoffe, dass dieses Signal der Geschlossenheit und Kampfbereitschaft bei den Arbeitgebern angekommen ist."