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25. Januar 2018

Verkehrsgerichtstag in Goslar

Rainer Wendt im Gespräch mit Präsident des Verkehrsgerichtstages

Bei einem Gespräch mit dem Präsidenten des Verkehrsgerichtstages, Kay Nehm, unterstrich DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt die Forderung, dass Bußgelder aus Verkehrsverstößen künftig direkt auch in Verkehrssicherheitsprojekte fließen sollten. Bundesländer und Kommunen sollten die Einnahmen in Milliardenhöhe künftig "nur noch zweckgebunden für die Verkehrserziehung und sicheren Verkehr verwenden dürfen", sagte deren Bundesvorsitzender Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch.

Solange Zahlungen für Strafzettel einfach in den Haushalten"verschwinden", denke "jeder Bürger an Abzocke", begründete Wendt seinen Vorschlag. Sie könnten stattdessen unter anderem für Sicherheitstrainings in Kindergärten oder Unterricht für ältere Autofahrer genutzt werden. Kommunen könnten es außerdem dafür einsetzen, um Unfallschwerpunkte baulich zu entschärfen.

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