20. April 2017

Bundesvorsitzender Rainer Wendt beim Bundeskongress der JUNGEN POLIZEI

Bundesweite Einsätze bringen Polizei an ihr Limit

Windmüller

Beim Bundeskongress der JUNGEN POLIZEI in Stuttgart hat DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt davor gewarnt, die Polizei in Deutschland weiter zu strapazieren. Angesichts von Großeinsätzen wie beim bevorstehenden 1. Mai in zahlreichen deutschen Städten oder beim G20-Gipfel im Juli in Hamburg kommen die Polizeien von Bund und Ländern an ihre Grenzen. „Vor allem die Bereitschaftspolizeien müssen endlich deutlich gestärkt werden.“ sagte Wendt vor den rund 60 Delegierten.

Nicht nur müssen die Bereitschaftspolizeien personell aufgestockt werden, auch die Sach- und Technikausstattung, wie Fuhrpark und Schutzausrüstung, gehören auf den modernsten Stand gebracht.“

Wendt forderte überdies, dass die Länder mehr dafür tun müssen, den Polizeiberuf als attraktiven Beruf darzustellen. Wendt: „Angesichts der demografischen Entwicklung und Mitbewerbern in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes sowie der freien Wirtschaft muss der Polizeiberuf mit seinen Arbeits- und Einkommensbedingungen mit anderen auf Augenhöhe sein. Zusätzlich brauchen wir gute und ansprechende Werbekampagnen für unseren Beruf, damit junge Menschen begeistert werden.“